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Zeitzeugengespräch mit Doris Deutsch

VDK-Wanderausstellung „Spurensuche“

Im „Dialog der Generationen“ des Saarbrücker Seniorenbeirates und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) sollen Schülerinnen und Schüler ins Gespräch kommen mit Menschen, die ihnen ihre Erinnerungen an die NS-Zeit mitteilen.

Am Tag nach der Holocaust-Gedenkveranstaltung, an der sich Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Willi-Graf-Realschule am 27. Januar 2015 in der Johanneskirche beteiligt haben, war Herr Werner Hillen, VDK-Landesvorsitzender, und Frau Doris Deutsch, Ehefrau des 2011 verstorbenen Auschwitz-Überlebenden Alex Deutsch, im Pavillon der Willi-Graf-Schulen zu Gast, um den 10. Klassen der Realschule und den 9. Klassen des Gymnasiums das Leid der Familien näherzubringen, die Söhne, Väter, Ehemänner und Brüder als Soldaten im 2. Weltkrieg verloren haben.

Herr Hillen, Projektleiter der VDK-Wanderausstellung „Spurensuche“, erzählte anhand der aufgereihten 24 Schautafeln vom Schicksal deutscher Soldaten, die im 2. Weltkrieg gefallen sind. Den VDK bezeichnete Hillen als humanitäre Organisation, die dankenswerterweise auch von den Willi-Graf-Schülern durch Sammlungen unterstützt wird, und die Recherchen zur Spurensuche der gefallenen Männer des Zweiten Weltkrieges seien ein wichtiger Beitrag zur Friedenserziehung – ganz nach den Worten von Alex Deutsch: „Lasst euch nicht hineintreiben in Hass und Gewalt gegen andere Menschen! Lernt, miteinander zu leben, nicht gegeneinander!“ Alex Deutsch sei ein weiser Versöhner mit hoher Integrationskraft gewesen. Oft war er auch bei Vorträgen von Anneliese Knoop-Graf, der Schwester von Willi Graf, in unserer Schule in Saarbrücken dabei. Seine Witwe Doris Deutsch berichtete den aufmerksam zuhörenden Schülerinnen und Schülern von ihrem Vater, der wie Millionen andere nicht mehr lebend aus dem Krieg zurückkehrte.

Der Schulsprecher der Willi-Graf-Realschule hatte nach der Veranstaltung noch viele Fragen an die Zeitzeugin, wie die Redakteurin der Saarbrücker Zeitung festhält: „Im Abschlussgespräch mit den Schülern berichtete Doris Deutsch, dass sie viele Nächte im Keller schlief, als die Aliierten immer näher rückten und ständig Bombenalarm ausgerufen wurde. „Das hat meine Oma auch erzählt, dass sie so oft in den Keller musste, weil sie es meistens nicht zum Bunker schaffte“, sagte Benedikt Storb. „Du musst alles aufschreiben und alle Dokumente und Briefe festhalten“, riet ihm Deutsch. Der Realschüler interessiert sich sehr für die Erinnerungen seiner Oma und sammelt akribisch Dokumente und Briefe, doch es ist nicht immer einfach: „Vieles ist in Sütterlin geschrieben“. (aus: SZ-Bericht vom 30.01.2015)

Wir danken Frau Claudia Kallenborn und Herrn Lothar Arnold vom Seniorenbeirat der Landeshauptstadt Saarbrücken für ihre Unterstützung bei dieser Zeitzeugenveranstaltung.

Dr. Helene Neis

 

 

 Lesen Sie den Artikel der Saarbrücker Zeitung...

 

zum Holocaustgedenktag am 27. Januar 2015 lesen Sie auch:

Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Willi-Graf-Realschule lesen gegen das Vergessen

 

Einige Impressionen zur Veransstaltung:

 
 
 
 
 
 
   
   
   
   

 

   

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