Gegenbesuch der Willi - Graf- Schulen in Israel

Nachdem im vergangenen Oktober im Rahmen des Projektes Eine weiße Rose für die Freiheit eine Gruppe Jungendlicher aus Israel in Saarbrücken zu Gast war, startete im Januar eine Gruppe der Willi-Graf-Schulen nach Israel zu einem beeindruckenden Gegenbesuch, wie es in dem folgenden Bericht von Lena Kümmel deutlich wird.

Ihr Fazit: Wir werden diese Zeit nie vergessen, wir haben neue Freunde gefunden, ein unglaublich interessantes, uns doch so unbekanntes Land besser kennen gelernt und durch die Musik Christen, Juden und Muslime zusammen auf die Bühne gebracht:
ein gemeinsames, unvergessliches Erlebnis.

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Reisebericht:

Ich war von der ersten Sekunde der Reise an angespannt und aufgeregt, einerseits, weil ich meine neuen Freunde wiedersehen wollte, andererseits aber auch neugierig war auf die für mich fremde Kultur, die unbekannte Familie und das uns noch nicht bewusst bekannte Alltagsleben in einem Land, welches aus den Medien fast nur durch seine Unruhen und Schwierigkeiten bekannt ist.

Nach umfangreichen Kontrollen und einem angenehmen Flug wurden wir von unseren Gastfamilien schon am Flughafen Ben Gurion sehr herzlich begrüßt. In diesem Moment begann eine innige Freundschaft zwischen deutschen und israelischen Schülerinnen und Schülern. Anlässlich Silvester feierten wir am Abend eine kleine Party, die uns Wege zu weiteren Beziehungen und Freundschaften eröffnete.
Danach kam uns ein gemütlicher erster Tag in der Schule Hakfar Hayarok sehr entgegen. In Einzelgruppen bereiteten wir uns auf unsere kommenden vier Konzerte vor. Das erste fand gemeinsam mit Schülern aus Javneh statt, einer kleinen Stadt, in der nicht einmal unsere Austauschschüler vorher gewesen waren. Das gemeinsame Abschlusslied „Neue Brücken“ war für uns alle überwältigend und in den kommenden Konzerten ließen diese Eindrücke und Freudengefühle anlässlich der positiven Reaktionen des Publikums nicht nach.
Die freien Stunden verbrachten wir gemeinsam mit unseren neuen Freunden, lernten uns noch besser kennen und hatten sehr viele spaßige Momente.

Einen Tag unseres Aufenthaltes verbrachten wir mit unserer netten, lustigen und offenen Reiseführerin Dikla in Jerusalem: eine sehr interessante Stadt, in der die drei Hauptreligionen Judentum, Christentum und Islam auf engstem Raum zusammenleben. Der Besuch der zentralen Holocaustgedenkstätte YAD VASHEM war mein persönlicher Höhepunkt der Reise. Die Ereignisse der NS-Zeit aus dem Blickwinkel der Opfer zu sehen veränderte unseren Bezug zu dieser schrecklichen Zeit und am meisten überwältigend, einschüchternd und beängstigend war ein Raum voller Namen von ermordeten Juden. Hier wurde einem sehr bewusst, wie viele Menschen unter der Nazi-Herrschaft leiden mussten und dass es immer Familien geben wird, die unter dieser Situation auch weiterhin leiden.
Wir lernten aber auch die Altstadt Jerusalems mit ihrem Charme kennen und besuchten abschließend die große Klagemauer.

All die schönen, berührenden Momente werden immer Teil unseres Lebens sein.

Ich bzw. wir werden diese Zeit nie vergessen, wir haben neue Freunde gefunden, ein unglaublich interessantes, uns doch so unbekanntes Land besser kennen gelernt und durch die Musik Christen, Juden und Muslime zusammen auf die Bühne gebracht:
ein gemeinsames, unvergessliches Erlebnis.

Lena Kümmel

 

   
 
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   

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